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Biografien

Hubertus Siegert – Autor,
Regisseur & Produzent, Berlin

Mit seinem ersten abendfüllenden Kinodokumentarfilm BERLIN BABYLON gelingt es Hubertus Siegert im Jahr 2001, ein Zeitdokument über das Vorher und Nachher des Umbaus der Stadt im wiedervereinten Berlin nach dem Fall der Berliner Mauer zu schaffen. Er setzt dabei auf die visuelle Kraft der Beobachtung von Personen und Orten anstatt auf Interviews und faktische Informationen. BERLIN BABYLON ist Eröffnungsfilm in der Sektion Panorama bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin 2001.

2004 realisiert er mit KLASSENLEBEN einen weiteren Dokumentarfilm für das Kino – mit zwanzig Kindern einer fünften Grundschulklasse in Berlin, in der sowohl hochbegabte als auch schwerbehinderte Kinder zusammen unterrichtet werden. Der Film begleitet die Kinder auf Augenhöhe, sensibel und genau beobachtend.

2009 und 2013 ist er an den ARTE-Produktionen 24h BERLIN und 24h JERUSALEM als segment director beteiligt. In der 24-stündigen Fernsehdokumentation aus Berlin zeigt er das Leben des zu lebenslanger Haft verurteilten Kurt Lummert in der Justizvollzugsanstalt Tegel. Diese Dokumentation ist die Initialzündung für BEYOND PUNISHMENT, dem ersten internationalen Dokumentarfilm von S.U.M.O. FILM, der bei der Lola at Berlinale lief und bei seiner Uraufführung beim Max Ophüls Preis 2015 in Saarbrücken gleich den Preis als Bester Dokumentarfilm gewann.

Hubertus Siegert ist ein Berliner Filmproduzent, Autor und Regisseur. Er wird 1959 in Düsseldorf geboren. Neben Geschichte, Kunstgeschichte, Theater und Film an der Freien Universität Berlin studiert er zudem Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität Berlin. 1992 gründet Siegert die Produktionsfirma S.U.M.O. Film und produziert in den ersten Jahren zunächst Kurzfilme. 1996 bis 2001 entsteht BERLIN BABYLON, 2004-2005 KLASSENLEBEN, seit 2009 BEYOND PUNISHMENT. 2014 produziert Hubertus Siegert erstmals einen Kinodokumentarfilm ohne selber Regie zu führen: CONDUCT! JEDE BEWEGUNG ZÄHLT. In dem Film dokumentiert Götz Schauder den Frankfurter Georg Solti Wettbewerb für junge Dirigenten. Bei seiner Weltpremiere beim Lichter Filmfest Frankfurt im März 2015 erhält der Film den ersten Preis als bester regionaler Langfilm.

Anne Fabini - Filmeditorin, Berlin

Anne Fabini arbeitet seit 1999 als freiberufliche Editorin gleichermaßen erfolgreich im Dokumentar- wie im Spielfilmbereich. Ihre Filmographie umfasst zahlreiche preisgekrönte Werke: RETURN TO HOMS gewinnt 2014 den World Cinema Grand Jury Prize beim Sundance Film Festival, MORE THAN HONEY erhält 2013 den Deutschen und den Schweizer Filmpreis, CARTE BLANCHE den 3sat Dokumentarfilmpreis. Schon ihr erster abendfüllender Dokumentarfilm MILCH UND HONIG AUS ROTFRONT wird 2001 für den Deutschen Filmpreis nominiert. Mit dem Spielfilm HOUSTON gewinnt Anne Fabini den Preis der Deutschen Filmkritik für Besten Schnitt 2013. Beim Deutschen Filmpreis wird sie zwischen 2009 und 2014 dreifach in der Kategorie Bester Schnitt nominiert.

Filmographie (Auswahl)
2015
SCHUTZLOS, R: Manuel Flurin Hendry (SRF-Tatort)
2014
BEYOND PUNISHMENT, R: Hubertus Siegert (Dokumentarfilm)
SCHWERELOS, R: Züli Aladag (WDR-Tatort)
CALIFORNIA CITY, R: Bastian Günther
2013
RETURN TO HOMS (deutsch: Homs - Ein zerstörter Traum), R: Talal Derki (Dokumentarfilm; World Cinema Grand Jury Prize Sundance Film Festival 2014)
300 WORTE DEUTSCH, R: Züli Aladag (Kinospielfilm)
2012
HOUSTON, R: Bastian Günther (Kinospielfilm; Wettbewerb Sundance Film Festival 2013, Deutscher Filmpreis 2014 Nominierung Bester Schnitt)
2011
MORE THAN HONEY, R: Markus Imhoof (Dokumentarfilm; Deutscher Filmpreis 2013 Nominierung Bester Schnitt)
2010
CARTE BLANCHE, R: Heidi Specogna (Dokumentarfilm; 3sat-Dokumentarfilmpreis)
2009
DER KRIMINALIST, R: Züli Aladag (ZDF-Reihe, 4 Folgen)
SOLANGE DU SCHLIEFST, R: Nicole Wegmann (Fernsehfilm)
2008
BERLIN CALLING, R: Hannes Stöhr (Kinospielfilm, Deutscher Filmpreis 2009 Nominierung Bester Schnitt)
DEUTSCHLAND NERVT! R: Hans-Erich Viet (Dokumentarfilm)
2005
ONE DAY IN EUROPE, R: Hannes Stöhr (Kinospielfilm; Wettbewerb Berlinale 2005)
2001
BERLIN IS IN GERMANY, R: Hannes Stöhr (Kinospielfilm; Panorama Publikumspreis Berlinale 2001)
2000
MILCH UND HONIG AUS ROTFRONT, R: Hans-Erich Viet (Dokumentarfilm; Nominierung Deutscher Filmpreis 2001: Bester Dokumentarfilm)

Marcus Winterbauer - Director of Cinematography, Berlin

Der gebürtige Karlsruher (Jahrgang 1965) studierte Film- und Fernsehkamera an der HFF Potsdam und ist seit 1997 als freiberuflicher Kameramann und Steadycam-Operator tätig. Er hat bei zahlreichen Kino- und TV-Produktionen im In- und Ausland, darunter Spiel, Image- und Experimentalfilmen sowie Musikvideos mitgewirkt. Sein Fokus liegt seit jeher im Bereich des Dokumentarfilms.

Darunter sind ausgezeichnete Produktionen wie RHYTHM IS IT!, FULL METAL VILLAGE, HERBSTGOLD, CHANDANI UND IHR ELEFANT, BELTRACCHI - DIE KUNST DER FÄLSCHUNG. Seit 2000 kamen Lehrtätigkeiten im Rahmen von Seminaren an diversen Hochschulen sowie die Teilnahme an Werkstattgesprächen, Jurymitgliedschaften und Diplombetreuung hinzu. Marcus Winterbauer lebt mit seiner Familie in Berlin und dreht rund um den Globus.

Filmographie (Auswahl)

2015
BEYOND PUNISHMENT (Dokumentarfilm)
2014
DIE SCHULD DER ANDEREN (Dokumentarfilm
BELTRACCHI - Die Kunst der Fälschung (Dokumentarfilm)
JOURNEY TO JAH (Dokumentarfilm)
2013
GOLD - Du kannst mehr als du denkst (Dokumentarfilm)
EIN LETZTER SOMMER IM KAUKASUS (Fernseh-Dokumentarfilm)
2012
SOUND OF HEIMAT (Dokumentarfilm)
PRORA (Spielfilm)
2009
WENN DIE WELT UNS GEHÖRT (Spielfilm)

 

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